Musik

 

Daniel Brandl

Daniel Brandl wurde 1983 in Siegen geboren und wuchs in Duisburg im Ruhrgebiet auf. Mit fünf Jahren begann er Cello zu lernen und ab 13 Jahren auch Gitarre, beide Instrumente studierte er von 2003 bis 2009 am Konservatorium (Fachrichtung Jazz & Pop) in Arnheim. Seit dem Abschluss des Studiums bewegt sich Daniel Brandl sich auf verschiedenen Feldern der Musik. Schon seit dem Beginn seiner musikalischen Laufbahn interessiert er sich für Cello-Solo Musik und hat im Juli 2011 eine Solo-CD in der Christuskirche in Bochum aufgenommen. Unter anderem trat er mit seiner Band Parfum Brutal in Amsterdam im Paradiso auf und gewann mit seiner Jazz-Band Tonspur die Förderung des Jazzwerkruhr. Mit seinem Streichquartett Kaas ist er im Juni 2010 zusammen mit dem Projekt Electric Barbarian auf der Expo 2010 in Shanghai aufgetreten. Weiterhin hat Daniel Brandl bereits bei verschiedenen Theatern Musik gemacht: im Schauspiel Frankfurt in Das blaue blaue Meer, in dem Stück Oft ist die Natur nicht einmal schön im Schauspielhaus Bochum, in Puppen im Düsseldorfer Schauspielhaus und in Der Alpenkönig und der Menschenfeind im Stadttheater Klagenfurt. 2013 War er Artist in Residence am Tonhof in Maria Saal (AT)

 

Speakers

Diese faszinierenden Menschen standen bei TEDxKreuzeskirchviertel 2013 auf der Bühne.

 

Prof. Dr. jur. Oliver Scheytt

Oliver Scheytt ist Inhaber der Personal- und Strategieberatung KULTUREXPERTEN GmbH. Er war von 1993 bis 2009 Kulturdezernent der Stadt Essen und betreute viele Jahre lang auch die Ressorts Bildung und Jugend. Von 2006 bis 2012 war er Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. Oliver Scheytt ist seit 1997 Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und seit 2007 Professor für Kulturpolitik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war von 2003 bis 2007 Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehört auch das 2008 erschienene Buch „Kulturstaat Deutschland. Plädoyer für eine aktivierende Kulturpolitik“. Vor Beginn seiner Berufskarriere hat er Musik und Jura studiert. In seinem TEDx-Talk wird er darüber reden, was er aus Kunst und Kultur für das Leben gelernt hat.

 

Dr. med. Jörg Beautemps

Jörg Beautemps, geboren 1961, aufgewachsen in Südafrika und Hamburg, ist seit 1986 Arzt. Seine Fachgebiete sind Onkologie (14 Jahre), dann Radiologie und Nuklearmedizin mit dem Schwerpunkt Neurowissenschaft (Demenz, Schwindel, Kopfschmerz). Seit 2002 ist er Chefarzt am St.-Elisabeth-Hospital in Herten, seit 2008 Ordinierter als Prädikant der evangelischen Kirche im Rheinland.
Sein Thema: Wie wir sterben werden.
Noch vor 30 Jahren betrug die Lebenserwartung für Männer ca. 68 Jahre, heute kann ein Mann um die 45 mit mehr als 90 Lebensjahren rechnen. Die Stellgröße wechselt von der Zahl in Jahren hin zu der Lebensqualität in diesen Jahren. Aber wann und wie können wir darüber nachdenken? Gibt es Anhaltspunkte um zu entscheiden wie ich über mich verfüge?

 

Stefanie Voss

Stefanie Voss ging mit 16 Jahren als Schülerin in die USA, mit 23 für ihren Arbeitgeber nach Argentinien, und mit 25 heuerte sie auf einem Segelschiff an, um die Welt zu umrunden. Bereits mit 31 Jahren wurde sie Abteilungsleiterin in einem Dax-Konzern. Heute ist sie international erfolgreich als Moderatorin, Speaker, Consultant und Coach mit den Themen Kommunikation und Leadership. Sie ist überzeugt davon, dass jeder Mensch führen kann, ja dass jeder eine Führungskraft ist. Man kann sein eigenes Leben schließlich nicht „nicht führen“. Ihre Vorstellung von „LEADER on my SHIP“ leitet sie aus der Welt des Segelns ab. Ihr Vortrag schlägt die Brücke vom Sturm im Südatlantik zu den Veränderungsprozessen in Organisationen, von der Hierarchie an Bord zum Arbeitsalltag eines Angestellten. Sie inspiriert und animiert Ihre Zuhörer, das Steuer des eigenen Lebens fest in die Hand zu nehmen.

 

Kurt C. Reinhardt

Kurt C. Reinhardt studierte Physik, Politik und Philosophie in Duisburg, Essen und Konstanz. 1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Seit einem guten Jahrzehnt arbeitet er auf dem UNESCOWeltkulturerbe Zollverein und hat dort sein Atelier, die memofaktur. Er berät und betreut namhafte Unternehmen der Architektur- und Designwirtschaft im Bereich Strategie, Konzept, Kommunikation, Marketing und Unternehmenskultur. Seine Projekte und Vorträge ziehen ihn nach Spanien, Italien, Niederlanden, oder Frankreich. (Foto: Tomas Riehle)

 

Sharlene Anders

Sharlene Anders (*1979) ist Schriftstellerin und Regisseurin. Wo genau die Grenze zwischen Lyrik und Prosa, Roman und Novelle, Tanz und Theater, und Theater und Film liegt, hat sie nie interessiert. Ihr Werk spannt sich über Physical Theatre, Sockenfilme und Gummientchen hin zu Magic Realism und Fantasy. Im Internet hat sie das Medium gefunden, welches sie am wenigsten einschränkt. Seit 2011 liegt ihr Fokus auf "Jeder ist mal dran", einer Webserie mit multidirektionaler Erzählstruktur, an die ein Smartphone-Spiel gekoppelt ist. Ihr Talk erläutert dieses Projekt und zeigt auf, wie es seinen Beitrag zu einer besseren Welt leistet. (Foto: Anne Orthen)

 

Achim Mohné

Achim Mohné was born in 1964 and studied photography at the Folkwang University of Arts Essen and pursued post-graduate studies in media at the Kunsthochschule für Medien in Cologne. Since 1998 he has worked as an independent artist in the area of new media. He has participated in numerous exhibitions, happenings, and projects, working with video installations, public interventions, computer-based communication, and surveillance technology. Mohné has received scholarships to work at the Villa Aurora in Los Angeles, the Kunststiftung NRW in Düsseldorf, and the Center for Land Use Interpretation in Los Angeles, and has taught at the Akademie Münster as well as at Indiana University, among other institutions.

 

Christoph Larssen

Christoph Larssen ist Biologe und arbeitet seit Langem in der Wissenschaftskommunikation – er transferiert komplexe Themen in eine verständliche Form. Gerade die Naturwissenschaften haben bei uns ein sehr paradoxes Image. Viele interessieren sich für vermeintlich wissenschaftliche Themen und konsumieren Sendungen und Magazine. Dennoch scheuen sie sich davor, sich selbst mit der Materie wirklich zu befassen. In seinem Talk stellt er eine Projektidee vor, Wissenschaft aus dem Labor raus zu holen und Nicht-Wissenschaftlern begreifbar zu machen.

 

Lisa Unterberg

Lisa Unterberg studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Konzert- und Musiktheaterdramturgie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Sie arbeitete als Educationmanagerin unter anderem für die Duisburger Philharmoniker und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Zusammen mit Freunden bringt sie die Klassikszene in Bewegung. Das junge europäische Musikfestival PODIUM präsentiert in Esslingen am Neckar Musik wie sie ist - frei, vielfältig und wegweisend. Ohne Rücksicht auf Konventionen schaffen junge Menschen ein Klassikfestival des 21. Jahrhunderts.

 

Dr. Martin Arnold

Martin Arnold war bis 2010 an der Berufsschule Essen-West als evangelischer Berufsschulpfarrer tätig. Von 2004 bis 2009 führte er ein von der Deutschen Stiftung Friedensforschung finanziertes Forschungsprojekt zu folgender Frage durch: Warum und wie ist es möglich, Menschen oder Gruppen, die bereit sind, für ihre Ziele Gewalt anzuwenden, ohne Gewalt wirksam entgegenzutreten? Er untersuchte drei erfolgreich angewandte Konzepte: das des Hindus Mohandas K. („Mahatma“) Gandhi, das der Katholikin Hildegard Goss-Mayr und das des Freidenkers Bart de Ligt. Aus den Gemeinsamkeiten entwickelte er ein Modell der zur Wirkung kommenden Kraft, der Gütekraft, das für weltanschaulich sehr unterschiedlich geprägte Menschen nachvollziehbar ist. Er wird aus seinen Forschungsergebnissen vortragen. (Foto: Herbert Sauerwein)

 

Berthold Barth

Berthold arbeitet als Scrum Master. Weil damit niemand was anfangen kann, stellt er sich meistens als "Teamleiter" vor. Doch Scrum ist mehr. Scrum gehört zum Bereich Agile, eine relativ junge Art und Weise mit Projekten umzugehen. Agile bedeutet Zusammenarbeit über starre Prozesse und Vertragsverhandlungen zu stellen, Ergebnisse über Pläne und umfangreiche Dokumentation. Schneller Ergebnisse liefern und öfter darüber sprechen ist ein wichtiges Ziel der Bewegung, die vor allem in der Softwareentwicklung beheimatet ist. Wie man sie auch in anderen Branchen oder für seine ganz privaten Projekte gewinnbringend einsetzt, darüber möchte er mit uns sprechen.

 

Christian Kromberg

Christian Kromberg hatte bereits einige Positionen im Essener Rathaus inne, darunter Persönlicher Referent und Büroleiter des Oberbürgermeisters sowie Fachbereichsleiter des Rechts-, Versicherungs- und Ausgleichsamtes. Seit Anfang 2012 ist er als Beigeordneter der Stadt Essen im Geschäftsbereich Personal, Organisation, öffentliche Ordnung und Feuerwehr tätig. Sein Redebeitrag geht auf die Risiken und Chancen der neuen Web-2.0-Medien (Facebook, Twitter, etc.) mit Blick auf die Information der Bevölkerung im Katastrophenfall ein und erläutert zur Veranschaulichung einen aktuellen Fall aus der Stadt Essen.

 

Vadym Nek

Vadym Nek ist Masterstudent der Medieninformatik an der Fachhochschule Düsseldorf. Das begeisterte Netzkind bewegen Themen wie Gesichtserkennung, Werbeblocker und Motivationsdesign. Zur Zeit beschäftigt er sich ausführlich mit den Auswirkungen von Onlineprangern und sucht eifrig nach Gegenstrategien.